Ressourcen wertschätzen. Richtig trennen. Kreisläufe ermöglichen.
Was uns die Biotonne über den Umgang mit Wertstoffen zeigt
26. November 2026 | IHK-Bildungszentrum Bonn | Beginn: 16:30 Uhr
Wie können wir Ressourcen besser nutzen, Abfälle vermeiden und Wertstoffe möglichst lange im Kreislauf halten? Und welche Rolle spielen dabei unser eigenes Verhalten, moderne Technologien und die richtige Abfalltrennung?
Diesen Fragen widmet sich eine gemeinsame Veranstaltung der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg, bonnorange AöR, RSAG AöR und der Universität Bonn am 26. November 2026 im IHK-Bildungszentrum Bonn.
Im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2026 geht es darum, Ressourcenschonung aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten: von der richtigen Trennung der Bioabfälle im Haushalt über die wissenschaftliche Untersuchung unseres Trennverhaltens bis hin zu modernen Kunststoffverpackungen, die mit weniger Material auskommen und Lebensmittel schützen können.
Was verrät uns unsere Biotonne?
Warum landen immer wieder falsche Abfälle in der Biotonne? Was hilft Menschen dabei, Bioabfälle besser zu trennen? Und wie können Kommunen ihre Abfallberatung gezielt verbessern?
Mit diesen Fragen haben sich bonnorange, RSAG und die Universität Bonn in einem gemeinsamen Forschungsprojekt beschäftigt, an dem auch die Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg beteiligt ist.
Bei der Veranstaltung berichten bonnorange und RSAG zunächst über die Herausforderungen der Bioabfalltrennung in der Praxis und die Hintergründe des Projekts. Anschließend stellt die Universität Bonn die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Maßnahmen im Alltag tatsächlich helfen und welche Erkenntnisse sich daraus für die Praxis ableiten lassen.
Kunststoff im Kreislauf: Weniger Material, mehr Ressourcenschutz?
Abfallvermeidung bedeutet nicht automatisch Kunststoffverzicht. Entscheidend ist vielmehr, wie Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts eingesetzt werden.
Felix Kuhne von der KUHNE Group zeigt am Beispiel moderner Lebensmittelverpackungen, welche Fortschritte die Kunststoffindustrie bereits erzielt hat und welche Herausforderungen weiterhin bestehen.
Moderne Technologien wie Triple Bubble® ermöglichen es, besonders dünne Folien mit hohen Schutzfunktionen herzustellen. So kann der Materialeinsatz reduziert werden, während die Verpackung gleichzeitig dazu beiträgt, Lebensmittel länger haltbar zu machen und Lebensmittelabfälle zu vermeiden.
Doch wie lassen sich Materialreduzierung, Recyclingfähigkeit und der Einsatz von Rezyklaten miteinander verbinden? Welche technischen und rechtlichen Grenzen bestehen insbesondere bei Lebensmittelverpackungen? Und welche Auswirkungen haben neue regulatorische Anforderungen auf die Branche?
Der Beitrag zeigt, warum Ressourcenschonung eine ganzheitliche Betrachtung erfordert und welche Rolle Innovationen in der Kunststoffverarbeitung dabei spielen können.
Anschauen. Anfassen. Kreisläufe verstehen.
Im Anschluss an die Vorträge lädt eine begleitende Ausstellung dazu ein, die unterschiedlichen Aspekte der Kreislaufwirtschaft anschaulich kennenzulernen. Bioabfälle, Kunststoffe, Rezyklate und konkrete Produkte machen sichtbar, welche Möglichkeiten es gibt, Ressourcen zu schonen und Wertstoffe im Kreislauf zu halten.
Bei einem anschließenden Get-together besteht Gelegenheit, mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Veranstaltungsinformationen
Datum: Donnerstag, 26. November 2026
Beginn: 16:30 Uhr
Ort: IHK-Bildungszentrum Bonn/Rhein-Sieg, Kautexstraße 53, Bonn-Beuel
Parkmöglichkeiten: Für Fahrräder und Autos vorhanden
Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger ebenso wie an Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch darüber, wie wir Ressourcen gemeinsam besser wertschätzen und Kreisläufe ermöglichen können.